Die Bühne

Ich stehe vor meiner leeren Bühne & warte darauf,dass sich der Vorhang langsam öffnet.Was fehlt sind die Darsteller.Einst glänzte ich auf dieser Bühne,tanzte,lachte,spielte meine Rolle.Eines Tages ging ich während einer Vorstellungspause leise links ab & die Bühne blieb leer.Alle Darsteller gingen.Nun müssen alte Rollen neu besetzt werden,doch eins ist gewiss:Manche alte Rollen werden in der alten Besetzung bleiben.Was die neue Vorstellung bringen wird ist ungewiss-es werden nicht viele Gäste kommen.Ich lade wenig Menschen ein.Es wird mein Theaterstück-ich werde es schreiben.Nie mehr jemand anderes!Ich allein will der Herr meiner Bühne sein!Ich allein!

 

...Langsam verdunkeln sich die Lichter,der Vorhang schleicht in dunklem Rot zu den Seiten-herzlich willkommen!

1 Kommentar 20.8.10 17:24, kommentieren

Am Ende des Sommers.

Den gesamten Sommer über,kurz die Zeit in der ich nicht geschreiben habe,habe ich hauptsächlich damit verbracht feige zu rennen & mich zu 'entleben'.Alle Energie verging an jedem einzelnen Tag in aboluter Sinnesleere.Aber es half...mir geht es wieder besser.Ich habe wieder neue Energei getankt.Es geht langsam wieder vorwärts-auch wenn der Herbst kommt & ich wieder mal runtergezogen werde.Aber jeder Anfang hata uch ein Ende & das ist auch gut so.Ich werde sehen was mir die nächste Zeit so bringt & ich werde mal wieder öfter hier schreiben-das hat mir ehrlich gesagt etwas gefehlt.

1 Kommentar 17.8.10 16:23, kommentieren

Ich weiß nicht warum...

Es ist alles so...unsinnig & nichts gibt mir Freude.Ich habe durch jahrelanges 'Üben' gelernt zu lächeln,wo es nichts zu lächeln gibt.Es bringt Schmerz gewisse Dinge zu hören.& ich bin dieses Wochenende nicht zu Hause.

Das eben könnte man als ein kleines Resumée dieses Tages bezeichnen.Ich würde meine Gefühlslage als 'unteres Mittelfeld' bezeichnen.Aber nichts bewegt sich.Ich habe einerseits das Gefühl es ginge alles bergab oder ich falle,andererseits das Gefühl nichts würde sich bewegen & alles würde still stehen.

Aber ich empfinde allein diesen Eintrag schon wieder als unsinnig...Bis die Tage.

1 Kommentar 11.6.10 17:26, kommentieren

Zu viel...?!

Ich weiß nicht wie ich über das alles denken soll.Es könnte alles wieder den gewohnten Gang laufen-ich könnte wieder in der alten scheinheiligen,mir aber bei weitem besser bekommenden Glückseeligkeit der Lethargie & alltagsbedingten Apathie gegenüber meines eigenen Schicksal stecken,aber ES hindert mich daran.

Ich habe mich kurzzeitig geöffnet,aber,ohne das sie es wussten,traten sie mehr auf meinen Gefühlen herum,als sie wohl jemals wollten.Ich habe zu viel gesagt schien die Stimme in meinem Kopf zu schreien,nachdem ich gesagt habe,dass ich nicht über das Thema warum ich mich von ALLEN distanziere reden möchte.Ich habe nur ein paar Worte gesagt,nur ein paar Gedanken daran verschwendet & brach in Tränen aus.Ich würde mich,mein altes Ich,zu gerne wieder zurück haben-es lief doch alles besser & richtiger.

Aber mir scheint es als sei dieser außenstehende,betrachtende,nicht direkt am geschehen teilhabende,dieser kalt scheinende Ferne oder eventuell mittlerweile Fremde das kleinere Übel.Oder bin ich nur zu feige mich meinen Problemen zu stellen.Kann es sein,dass ich schon so weit gerannt bin,dass ich die Distanz,die ich zu mir selbst aufgebaut habe garnicht mehr begreife,gar wahrnehme?

Es tut einfach nur so schrecklich weh wenn jemand versucht mit mir über meine Probleme zu sprechen.Sofort schießen mir wieder die alten Vorstellungen durch meinen Schädel & reißen alles Vertrauen nieder,was die Person in den letzten tausenden Sätzen aufgebaut hat nieder.Ich weiß,dass ich manchen Menschen vertrauen kann,aber ich (oder es) will es nicht.Ich habe Angst zu fallen,wieder enttäuscht zu werden-zu große Angst.Ich weiß ich tue anderen damit weh,aber ändern scheine ich es doch nciht zu können.

Es ist alles so ekelhaft egal,oder?!

1 Kommentar 7.6.10 21:53, kommentieren

Kraftlos,nicht hoffnungslos.

Nach einem Gespräch kann sich vieles ändern,wenn man Hoffnung bekommt,Zuversicht sich in Worten versteckt & man danach die Gewissheit hat,dass man nicht allein ist (& es im Endeffekt ja auch nie war),dann kann es einen Menschen dazu bringen sich wieder zu öffnen.

 

Dieses Wochenende sind Tränen geflossen,aber nicht für mich allein wenn es niemand bemerkt.Ich habe mich kurzzeitig geöffnet.Ich habe etwas Liebe & Wärme an mich gelassen.& es tat so gut.Worte können vieles zerstören,aber auch so viel gut machen.

Ich will mich wieder stark machen.Ich will raus aus diesem Loch.So wie es (jetzt noch ist) war kann & soll es nicht weiter gehen.Es tut weder mir,noch irgendjemand anderem gut.

 

& doch:Die Gedanken lassen sich nicht 'davonsprechen' & unterdrücken will ich sie keineswegs wieder-ich habe schon einmal gemerkt wo es enden kann.Mit Hilfe,einer oder zwei helfenden Händen wird es aber sicher nicht gar zu schwer sich damit zu arrangieren.Dazu sind Freunde da.

Man wird sehen was wird.Bis demnächst.

31.5.10 20:28, kommentieren

Zeit-STILL-stand

& wieder ist ein ganzes Wochenende durch meine Hände dahingefloßen-nicht fähig zu halten.Verdrängung kann helfen,doch die Rechnung kommt dann,wenn man mit sich allein ist.Sehnsucht kann positives bringen,resultiert sie auch aus negativem.Kann ich ein positives Resumé nach diesem Wochenende ziehen?Nein.

Ich war unheimlich aggressiv,habe mir vorge stellt wie es wäre auszurasten.Ausbrechen.Nichts tat ich von dem,was ich tun wollte-schreien,rennen.Angst etwas zu verlieren,was niemals mir gehörte:Sicherheit.Es kribbelte mir in den Fingern bei dem Gedanken daran,dass die Sehnsucht bald gestillt ist & zugleich hatte & habe ich Angst vor dem Moment des Treffens.

Ich war feige,habe mich wieder versteckt vor meinen Gefühlen,lieber trank ich etwas mehr,als ehrlich zu fühlen.& wenn ich ehrlich fühlte verrannte ich mich in Musik.Ich ertrinke an den Gefühlen.Tag für Tag brodeln sie in mir & mein Wille sie zurückzuhalten wird von Tag zu Tag schwächer.

Ich weiß wirklich nicht wohin der Weg geht.Aber es geht weiter,was immer ich auch dagegen zu tun vermag.

1 Kommentar 24.5.10 13:28, kommentieren

Menschenzeit.

Es ist schlimmer als schlimm.Es geht nicht mehr.Alles in mir will einfach nur noch fliehen & das Sanhnehäubchen auf alledem ist der Fakt,dass eine der wichtigsten Personen aus meinem Leben erst vor kurzem nahezu wie spurlos von der 'traurigen Bühne meines Lebens' verschwunden ist.Einzigst die Hoffnung hält mich noch hier...denke ich-fühle ich.

Jeden gottverfluchten Tag hoffe ich einfach weiter,doch nichts,aber auch rein garnichts an meiner Lage ändert sich.Nichts!NICHTS!Ich sollte glücklich & zufrieden sein,habe ich doch alles was ich brauche,was ich wollte,was ich will,aber irgendetwas,was mir zuweilen vorkommt wie eine grauenvolle Stimme will das ich geh-alles zurücklasse,fliehe vor allem & jedem in der Hoffnung das es mir dadurch besser geht.Ich ziehe mich zurück & zeige nur das von mir was ich will,aber diese verteufelte Stimme scheint zu sagen:'Das war zu viel-versteck dich!Du wirst verletzt!'

Es gibt in meiner Welt genug Lebenssinn-ich könnte mir jetzt gleich etliche aus dem Ärmel schütteln,aber sobald ich mit meinen Gedanken allein bin sind sie alle nichtig,wie fortgeblassen & nicht mehr beständig.Ich will in diesen Momenten nur noch sterben.& diese Momente häufen sich in letzter Zeit auf das enormste.Ich weiß nicht woher es kommt,habe ich keinen direkten Grund so zu denken & verneine ich doch eigentlich Ansichten die das Leben als sinnlos betrachten lassen,so treffen sie doch bei mir selbst am ehesten in solchen Momenten zu.

 Ich leide ekelhaft in mich hinein,da ich es niemandem traue zu erzählen was ich denke-ich habe Angst vor Abneigung oder Konfrontation mit der Sinnlosigkeit dieser Begebenheit,aber ich kann daran nichts ändern.Ich weiß wirklich nicht woher dieser enorme Drang zu sterben mit einem Mal (wieder her) kam-lief doch alles perfekt.Auch weiß ich das ich genügend Menschenverstand haben würde um den finalen Schritt nicht zu tun.Es bleib bisher bei einem ekelhaften Leiden ohne Grund.Absolute Schwere der Gedanken,sodass sie auf den Grund fallen & dort elend weiter bluten.

Als ich das jemanden das letzte Mal offenbart hatte,obwohl es damals noch nicht so extrem war,begann diese Person sofort zu weinen an.Aus Mitleid scheinbar.

Ich fühle mich einfach nur noch Unwohl in dieser Welt,vorallem aber in letzter Zeit auch in meinem Körper,den ich eigentlich nur noch als Ekel empfinde & der bloße Gedanke an den Sexualakt brint mir ein Würgen wenn ich darin teilhaben soll.

Es tut mir leid für die,die das irgendwann erfahren werden & mich mit anderen Augen sehen werden-ich vertusche & das ist meiner Meinung nach auch echt besser so.Ja,irgendwann platze ich...

20.5.10 21:12, kommentieren